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Sonntag, 16. Februar

Posaunenquartett OPUS 4
Verena Förster, Orgel

Frühbarocke doppelchörige Wechsel-
Spiele – Hassler, Schütz, Gabrieli u.a.

Posaunenworkshop:
Samstag, 15.2., 14:00–15:30, St.Mangen
Instrumentenvorführung:
Samstag, 15.2., 15:30–16:00, St.Mangen
Konzert:
Sonntag, 16.2., 17:00, St.Mangen

Der Workshop bietet Interessierten die Gelegenheit, sich intensiv mit den Barockposaunen auseinanderzusetzen. Weitere Informationen unter www.amsg.ch oder beatrice.brechbuehld297mLysmdEFP3Vref-sgc.ch. Für den Workshop ist keine Anmeldung erforderlich.



Die lange Tradition des Posaunenspiels beginnt mit den mittelalterlichen Stadtpfeifern. Sie erstreckt sich über die Ensemblekunst mit eng mensurierten Instrumenten in der Renaissance und in der Barockzeit, nimmt ab dem 18. Jahrhundert einen Abstecher zu den evangelischen Posaunenchören und reicht bis zu modernen professionellen Quartetten der Gegenwart, darunter das Ensemble OPUS 4. Kurzum: Die als «Trompete der tiefen Lage» bezeichnete Posaune ist neben der Violine eines der ältesten voll chromatisch spielbaren Orchesterinstrumente. Das Posaunen-Quartett OPUS 4 spielt u. a. auf Barockposaunen der Meisterwerkstatt Jürgen Voigt aus Markneukirchen in den Lagen Sopran, Alt, Tenor und Bass, die alle einen charakteristischen, im Zusammenspiel sehr homogen Klang erzeugen. Ein Ideal, das dem Ensemble OPUS 4 besonders am Herzen liegt, ist der typisch weiche Posaunenklang, der Wärme ausstrahlt und wunderbare Klangfarben entstehen lässt.
Originalkompositionen aus der Renaissance- und Barockzeit für die Besetzung Posaunen-Ensemble plus Orgel gibt es kaum. Daher ertönen im Konzert arrangierte und wundervoll auf die Nuancen der Instrumente abgestimmte doppelchörige Werke des Frühbarock von Hassler, Schütz, Gabrieli, Tallis u.a. Die Arrangements stammen vom Gründer und Leiter des Ensembles, Jörg Richter, teilweise auch in Zusammenarbeit mit Verena Förster.
Es musizieren im Wechselspiel mit der Orgel Jörg Richter, Dirk Lehmann (beide Gewandhausorchester Leipzig), Wolfram Kuhnt (Staatskapelle Halle) sowie Stephan Meiner und Hans-Martin Schlegel (beide freischaffende Künstler).